"2016 ist ein Arschloch" heißt es in den sozialen Medien zur Zeit gerne. Der hilflose Spruch drückt die Ohnmacht darüber aus, dass unheimlich viele Prominenten-Lieblinge und Stars dieses Jahr vorzeitig versterben. Soeben hat es Prince erwischt. Eine Reihe Musikgrößen verschieden bereits Ende 2015, etwa Scott Weiland, Lemmy Kilmister und Natalie Cole, im Januar diesen Jahres folgten David Bowie, im März Roger Cicero. Insgesamt ist Liste der vorzeitigen Prominenten-Tode noch weitaus länger: Es starben 2016 bereits der langjährige FDP-Chef Guido Westerwelle, der vielleicht beste Fußballer des 20.Jahrhunderts Johan Cruyff, Roger Willemsen, Frank Sinatra junior, der langjährige Kinderfernsehen-Star Peter Lustig, Musiker Glenn Frey (The Eagles), der Schauspieler Alan Rickman und der Ost-Star Achim Menzel. Und dies ist nur eine (subjektive) Auswahl. Wer regelmäßig in den sozialen Medien unterwegs ist, glaubt, alle paar Tage sterben große, wichtige Menschen. Was ist bloß los in dieser Welt?